Mutter Elmara: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 22. Juli 2013, 14:51 Uhr
Große Generaloberin in schwieriger Zeit
Wer war Mutter Elmara?
Sie ist als Maria Schnabl 1904 in Warth - Rabenstein im Dirndltal in Niederösterreich geboren. Sie war die Schwester von Aloisia Weiß, der Mutter von Hans Weiß, dem heutigen Betreiber der Steinschaler Naturhotels.
Ihre Eltern und die von Kardinal König waren Nachbarn und freundschaftlich verbunden. Beide besuchten zur gleichen Zeit die Volksschule in Kirchberg, beide hatten den gleichen Schulweg, beide begegneten einander oft in den Ferien Ihrer Studentenzeit.
Lebenslange Freundschaft
Die Schulschwestern übernahmen nach dem Amtsantritt 1953 von Kardinal König in Wien (1953) die Betreuung des Erzbischöflichen Palais.
Elmara Schnabl und Kardinal König pflegten eine große, lebenslange Freundschaft, sodass Kardinal König auch die Predigt bei ihrem Trauergottesdienst 1997 in Maria Schöndorf hielt. „ Ich hatte schon damals den Eindruck, dass sie in ihrer Ausgeglichenheit und Sicherheit bereits früh den Weg wusste, den sie gehen wollte“, so Kardinal König bei der Predigt. Sieben österreichische Bischöfe waren Co-Zelebranten.
Maria Schnabel war hoch intelligent, besuchte die Lehrerinnenbildungsanstalt bei den Vöcklabrucker Schulschwestern, trat 1929 bei den Schulschwestern ein und legte 1931 in Vöcklabruck die Ordensprofessur ab. Sie studierte dann in Wien Lehramt für Höhere Schulen für Philosophie, Physik und Mathematik.
Drei Jahre konnte sie unterrichten, dann setzte das NS-Regime der Lehrtätigkeit ein Ende. In der schweren Kriegszeit war sie Kanzleikraft, Verwalterin des Mutterhauses und 1945 Generalsekretärin.
Mutter Elmara als Pensionistin
Sie hatte keine Pensionszeit. Nach ihrer Zeit als Generaloberin stand sie Mutter Rigomaris treu als Vikarin zur Seite. Sie leitete bis ins hohe Alter Baustellen und brachte ihre Erfahrung in die Klosterverwaltung aktiv ein.
Im August 1993 kam sie in die Krankenabteilung ins Mutterhaus, blieb aber auch hier immer offen für das Zeitgeschehen und wurde zur großen Beterin.
Sie verstand es, sich ohne Verbitterung alles nehmen zu lassen: die Sehkraft, das Gehör, das überdurchschnittliche Gedächtnis. Dennoch strahlte sie von innen her. Am 10. Jänner 1997 verstarb sie nach einem erfüllten Leben, das im Dienst Gottes und der Menschen stand.